6 – Horskokvildský-System
Horskokvildský-System Goldsteigs
Dank seiner Maße gliedert man dieses System eher zu den kleineren mit einer einfachen Zusammenstellung der Hohlwege ein. So stellt es, wie die Mehrheit der erhaltenen Systeme im Bergreichensteiner Teil des Weges, ein Beispiel der Mittelalterwege im Hochgebiergsterrain über 1000 M. ü. NN. dar.
Es versteckt sich im Wald nördlich der Siedlung Horská Kvilda auf einem mäßigen Südabhang des Berges Bøemeno (1156). Diese wird von der Straße von Rejštejn und Zhùøí nach Hordká Kvilda und Kvilda überquert. Die Zentrallsystemlinie zieht sich ununterbrochen von der Staße bis zum Waldrand. Sie ist etwa zwei Meter breit und bis zwei Meter tief. Circa in der Mitte der Entfernung hat das Horskokvildský-System bis zu fünf parallele Linien auf einmal (die Hauptlinie miteingeschlossen). Man kann auf der Hauptlinie in der unteren Hälfte die Pflasterungsspuren bemerken, doch diese gehen höchstwahrscheinlich in eine spätere Wegenutzung zurück.
Am Waldrand nördlich von Horská Kvilda gehen alle Linien in einen Hohlweg zusammen. Dieser endet hier am Rand des Grasgefildes und geht in einen schmalen oberflächlichen Weg über. Es ist markant, dass der Goldsteig weiterhin durch den Raum des heutigen Feldweges über die stellenweise sumpfige Bergwiese und weiter nach Süden zu den Plätzen führte, auf welchem sich von ihm der Goldweg nach Bayern trennte und wo auch später die Siedlung Horská Kvilda entstand.
Umgebung, Natur, Persönlichkeiten, Ereignisse
Das Horskokvildský-System wurde vermessen und erforscht. Daraus ergab sich ein Ergebnis von 16 Eisengegenständen, überwiegend Hufeisen und verschiedenen Beschlägen, Haken, Nägeln, Splinten, Schlössern und Messern. Diese beweisen die Pferdenutzung und auch bewaffnete Karawanenbegleitung in diesem Goldsteigsteil. Aus der Sich der Datierung gibt es hier überwiegend die Funden des Hochmittelalters und Frühneuzeit, wie z. B. Funde vom mittelalterlichen Schwert und Rennaisanzrüstung.
Zu wichtigen Funden aus dem Jahre 2001 gehören auch die Schmieden, die direkt an einem Schacht in unmittelbarer Nähe vom Horskokvildský-System platziert sind. Man schärfte hier nicht nur die bergmännischen Werkzeuge, sondern beschlug hier auch die Pferde der Saumtierkarawanen. Neben anderen Gegenständen wurden hier auch zwei Hufeisen gefunden. Diese wurden metalographisch analysiert. Es wurde festgestellt, dass eines der Hufeisen keine Spuren der Bodenflächenbearbeitung hatte, während der zweite eine Stahlscheibe an der unteren Bodenfläche angeschweißt hatte, dessen Hauptaufgabe war, die Hufeneisenwiderstandsfähigkeit gegen Abnutzung zu erhöhen. Es handelt sich dabei um nachweisbare Mittelalterhufeisen auf dem Böhmen- und Mährengebiet. Noch vor der Goldsteigsgründung, kamen Menschen hierher, um Gold zu suchen. Bis heute blieben hier Sehenswürdigkeiten nach dem Goldwaschen in der Gestaltung von kleinen Hügeln beim Hamrský-Bach. Die Hügel sind Aufschüttungen, die durch das Goldwaschen vom goldbringenden Wasserstromboden entstanden.
Dank seiner Maße gliedert man dieses System eher zu den kleineren mit einer einfachen Zusammenstellung der Hohlwege ein. So stellt es, wie die Mehrheit der erhaltenen Systeme im Bergreichensteiner Teil des Weges, ein Beispiel der Mittelalterwege im Hochgebiergsterrain über 1000 M. ü. NN. dar.
Es versteckt sich im Wald nördlich der Siedlung Horská Kvilda auf einem mäßigen Südabhang des Berges Bøemeno (1156). Diese wird von der Straße von Rejštejn und Zhùøí nach Hordká Kvilda und Kvilda überquert. Die Zentrallsystemlinie zieht sich ununterbrochen von der Staße bis zum Waldrand. Sie ist etwa zwei Meter breit und bis zwei Meter tief. Circa in der Mitte der Entfernung hat das Horskokvildský-System bis zu fünf parallele Linien auf einmal (die Hauptlinie miteingeschlossen). Man kann auf der Hauptlinie in der unteren Hälfte die Pflasterungsspuren bemerken, doch diese gehen höchstwahrscheinlich in eine spätere Wegenutzung zurück.
Am Waldrand nördlich von Horská Kvilda gehen alle Linien in einen Hohlweg zusammen. Dieser endet hier am Rand des Grasgefildes und geht in einen schmalen oberflächlichen Weg über. Es ist markant, dass der Goldsteig weiterhin durch den Raum des heutigen Feldweges über die stellenweise sumpfige Bergwiese und weiter nach Süden zu den Plätzen führte, auf welchem sich von ihm der Goldweg nach Bayern trennte und wo auch später die Siedlung Horská Kvilda entstand.
Umgebung, Natur, Persönlichkeiten, Ereignisse
Das Horskokvildský-System wurde vermessen und erforscht. Daraus ergab sich ein Ergebnis von 16 Eisengegenständen, überwiegend Hufeisen und verschiedenen Beschlägen, Haken, Nägeln, Splinten, Schlössern und Messern. Diese beweisen die Pferdenutzung und auch bewaffnete Karawanenbegleitung in diesem Goldsteigsteil. Aus der Sich der Datierung gibt es hier überwiegend die Funden des Hochmittelalters und Frühneuzeit, wie z. B. Funde vom mittelalterlichen Schwert und Rennaisanzrüstung.
Zu wichtigen Funden aus dem Jahre 2001 gehören auch die Schmieden, die direkt an einem Schacht in unmittelbarer Nähe vom Horskokvildský-System platziert sind. Man schärfte hier nicht nur die bergmännischen Werkzeuge, sondern beschlug hier auch die Pferde der Saumtierkarawanen. Neben anderen Gegenständen wurden hier auch zwei Hufeisen gefunden. Diese wurden metalographisch analysiert. Es wurde festgestellt, dass eines der Hufeisen keine Spuren der Bodenflächenbearbeitung hatte, während der zweite eine Stahlscheibe an der unteren Bodenfläche angeschweißt hatte, dessen Hauptaufgabe war, die Hufeneisenwiderstandsfähigkeit gegen Abnutzung zu erhöhen. Es handelt sich dabei um nachweisbare Mittelalterhufeisen auf dem Böhmen- und Mährengebiet. Noch vor der Goldsteigsgründung, kamen Menschen hierher, um Gold zu suchen. Bis heute blieben hier Sehenswürdigkeiten nach dem Goldwaschen in der Gestaltung von kleinen Hügeln beim Hamrský-Bach. Die Hügel sind Aufschüttungen, die durch das Goldwaschen vom goldbringenden Wasserstromboden entstanden.
Nach dem Goldsteig- und Goldwegverfall
Horská kvilda erwarb ihren Namen nach ihrer Zugöherigkeit zu Bergreichenstein. Zum Beispiel standen hier im Jahre 1910 bereits 52 Häuser mit 432 Einwohnern, alle deutscher Herkunft. Ein rekonstruiertes Wirtshaus, heutzutage Hotel Rankl ist eine bedeutungsvolle Erinnerung. Gerade an diesen Plätze situierte Karel Klostermann seinen Roman „Im Böhmerwalder Paradies“.
Horská kvilda erwarb ihren Namen nach ihrer Zugöherigkeit zu Bergreichenstein. Zum Beispiel standen hier im Jahre 1910 bereits 52 Häuser mit 432 Einwohnern, alle deutscher Herkunft. Ein rekonstruiertes Wirtshaus, heutzutage Hotel Rankl ist eine bedeutungsvolle Erinnerung. Gerade an diesen Plätze situierte Karel Klostermann seinen Roman „Im Böhmerwalder Paradies“.

