5 – Siedlung Zhùøí
Zhùøí in der Zeit des Goldwegs und Goldsteigs
Heutzutage kann man die untergangene Gemeinde nur nach den erhalteten Goldsteigresten und unmerklichen bewachsenen Schnutthaufen die die ursprünglichen Häuser anmerken lassen, identifizieren. Der Goldsteig führte durch die Gemeinde. Von den Gefilden um die untergangene Siedlung herum kann man bei gutem Wetter eine der schönsten Böhmerwälder Aussichten bewundern.
Der Goldsteig sank von den Huské Bergen (1187 M) über die Wiese und alte Kreuze über einen markanten „Wiesenhohlweg“ mit imposanten Maßen von 4-6 Metern Breite und 3, 5 Metern Tiefe zu Zhùží. Stellenweise sind hier auch Pflästerungs- und Befestigungsspuren der Wege durch die Steinmauern bemerkbar.
Westlich von der untergegangenen Siedlung Zhùøí befindet sich der Standort „Beim Turm“, der auf manchen alten aber auch auf modernen Karten zu sehen ist. Manche Forscher sind der Meinung, dass aus diesem strategisch situierten Platz es möglich war, einen großen Teil des Bergreichensteiner Goldsteigsteils zu kontrollieren und deshalb kann man nicht die Existenz eines Wachfestungsbaus ausschließen. Es wird nie möglich sein, diese Vermutung durch eine mögliche archeologische Forschung zu überprüfen, denn das ganze Gebiet wurde in der Zeit des Sozialismus zu einem unzugänglichen Areal, im welchem weitreichende Terrainbearbeitungen stattfanden. Diese vernichteten alle eventuellen archeologischen Forschungen. Ein ähnlicher Wachtturm wie an dem Stožecká-Berg oder bei Strážný (Kunžvart) am Vimperker Goldsteigsteil kann hier also nicht mehr bewiesen werden.
Heutzutage kann man die untergangene Gemeinde nur nach den erhalteten Goldsteigresten und unmerklichen bewachsenen Schnutthaufen die die ursprünglichen Häuser anmerken lassen, identifizieren. Der Goldsteig führte durch die Gemeinde. Von den Gefilden um die untergangene Siedlung herum kann man bei gutem Wetter eine der schönsten Böhmerwälder Aussichten bewundern.
Der Goldsteig sank von den Huské Bergen (1187 M) über die Wiese und alte Kreuze über einen markanten „Wiesenhohlweg“ mit imposanten Maßen von 4-6 Metern Breite und 3, 5 Metern Tiefe zu Zhùží. Stellenweise sind hier auch Pflästerungs- und Befestigungsspuren der Wege durch die Steinmauern bemerkbar.
Westlich von der untergegangenen Siedlung Zhùøí befindet sich der Standort „Beim Turm“, der auf manchen alten aber auch auf modernen Karten zu sehen ist. Manche Forscher sind der Meinung, dass aus diesem strategisch situierten Platz es möglich war, einen großen Teil des Bergreichensteiner Goldsteigsteils zu kontrollieren und deshalb kann man nicht die Existenz eines Wachfestungsbaus ausschließen. Es wird nie möglich sein, diese Vermutung durch eine mögliche archeologische Forschung zu überprüfen, denn das ganze Gebiet wurde in der Zeit des Sozialismus zu einem unzugänglichen Areal, im welchem weitreichende Terrainbearbeitungen stattfanden. Diese vernichteten alle eventuellen archeologischen Forschungen. Ein ähnlicher Wachtturm wie an dem Stožecká-Berg oder bei Strážný (Kunžvart) am Vimperker Goldsteigsteil kann hier also nicht mehr bewiesen werden.
Umgebung, Natur, Persönlichkeiten, Ereignisse
Man förderte das Torfmoor vom Zhùøská-Moor. Die Leute lebten auch weiterhin von der Glasbläserei und Holzverarbeitung.
Am Heiligen Tag im Jahre 1937 passierte an dem Nordabhang des in der Nähe liegenden Huská-Bergs ein Flugunglück. Es stürzte hier ein Verkehrsflugzeug der Gesellschaft Air France ab, an dessen Bord drei Männer waren – Pilot František Lehký, Navigator Pierre Austruc und der einzige Passageur – Anwalt Karel Flanderka. Ein Denkstein auf dem Platz des Unglückes und die in der Nähe stehende Informationstafel erinnern an das Ereignis.
Man förderte das Torfmoor vom Zhùøská-Moor. Die Leute lebten auch weiterhin von der Glasbläserei und Holzverarbeitung.
Am Heiligen Tag im Jahre 1937 passierte an dem Nordabhang des in der Nähe liegenden Huská-Bergs ein Flugunglück. Es stürzte hier ein Verkehrsflugzeug der Gesellschaft Air France ab, an dessen Bord drei Männer waren – Pilot František Lehký, Navigator Pierre Austruc und der einzige Passageur – Anwalt Karel Flanderka. Ein Denkstein auf dem Platz des Unglückes und die in der Nähe stehende Informationstafel erinnern an das Ereignis.
Nach dem Goldsteig- und Goldwegverfall
Die heute bereits untergegangene Siedlung Zhùøí (Haidl) entstand höchstwahrscheilich erst am Ende der Goldsteigexistenz. Die Erwähnungen von ihr gehen in das 18. Jahrhundert zurück und die vielleicht älteste Angabe dazu steht auf der Karte aus dem Jahre 1736. Im Jahre 1840 hatte die Gemeinde 15 Häuser und 128 Einwohner, die vor allem von der Hirtenwirtschaft und der Waldarbeit lebten.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden die deutsche Einwohner, die in Zhùøí wohnten, vertrieben und die Gemeinde ging zugrunde. In der kommunistischen Ära stand in der Nähe eine Militärkaserne der Grenzwache und eine Militärbeobachtungsstelle. Das ganze Gebiet war lange unzugänglich.
Die heute bereits untergegangene Siedlung Zhùøí (Haidl) entstand höchstwahrscheilich erst am Ende der Goldsteigexistenz. Die Erwähnungen von ihr gehen in das 18. Jahrhundert zurück und die vielleicht älteste Angabe dazu steht auf der Karte aus dem Jahre 1736. Im Jahre 1840 hatte die Gemeinde 15 Häuser und 128 Einwohner, die vor allem von der Hirtenwirtschaft und der Waldarbeit lebten.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden die deutsche Einwohner, die in Zhùøí wohnten, vertrieben und die Gemeinde ging zugrunde. In der kommunistischen Ära stand in der Nähe eine Militärkaserne der Grenzwache und eine Militärbeobachtungsstelle. Das ganze Gebiet war lange unzugänglich.


