14 – Borová Lada / Chalupská Torfmoor – Warme Moldau
Das Torfmoor verbreitete sich auf der Fläche von 137 ha auf dem rechten Ufer des Vydøí-Baches. Abgesehen vom Lehrpfad ist es sonst für die Öffentlichkeit unzugänglich. Der geschätzte Moosinhalt beträgt 2 Millionen m3. Die durchschnittliche Torfschicht liegt bei 1,9 m, von insgesamt etwa sieben Metern.
Der Lehrpfad, der durch das Torfmoor durchführt, ist mit den Informationstafeln ausgerüstet. Nach circa 220 Metern erreicht man eine Aussichtsanlage. Von dort bietet sich eine Aussicht auf den größten Torfsee in Tschechien. Der Platz wurde in der Vergangenheit mit einer manuellen Torfförderung gesteuert. Die ersten Förderungsaufzeichnungen gehen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Nach dem Austrocknen diente es als Streu, später als Heizungsmaterial in den Haushalten und in der Glasbläserei.
Man fing das Torf aus dem Chalupská Torfmoor erst nach dem Ausbau von der Papeterie in Františkov im Jahre 1895 in großen Zahlen an zu fördern. Die manuelle Förderungsweise bezeichnete man als „Borkförderung“ und man führte sie mithilfe einer speziellen Schaufel (Handschellen) durch. Der ausgeschnittene Ziegel hatte eine Größe von 10 cm × 10 cm × 45 cm.
Das Torf wurde meistens acht Wochen vor der Erntezeit gefördert. Die Förderung von manchmal drei Metern Tiefe war am schwierigsten. Nachher stach, richtete und trocknete man die „Borken-Erzeugnisse“ aus.. Dabei halfen häufig auch die Kinder und Frauen. Die Arbeit wurde bei erfüllter Aufgabe bezahlt. Die trockenen „Borken-Erzeugnisse“ wurden durch die hiesigen Bauern auf den Ochsengefährten, oder im Winter auf den Schlitten gefahren. Nach dem Ausstechen von diesen wurden sie mithilfe der Schubkarren zum Austrocknen gefahren. Nachher wurden sie auf die Stellen gefahren, wo man damit heizte. Die Förderung hätte ursprünglich das ganze Torfmoor zerstören müssen, man rechnete auch mit der Torfmoorseeentwässerung, doch zum Glück schaffte man diese Absichten nicht zu realisieren. Der Grund dafür war die Wirtschaftskrise. Die Förderung führte man in einer begrenzten Menge bis 1947 durch. Das gleiche Jahr, bei einer langandauernden Dürre, brannte das Torfmoor aus. Das Torfmoor brannte auch unter der Oberfläche – das Torfmoor schwoll mehrere Monate an. Durch die Entstehung von CHKO Šumava (Landesschutzgebiet Böhmerwald) im Jahre 1963 wurde die weitere Förderungsbedrohung gebannt. Elf Jahre später wurde zum See noch der Holzgehweg ausgebaut. Seit 1991 ist das Chalupská-Torfmoor ein Bestandteil der I. Zone des Nationalparks.
Das Chalupská-Torfmoor stellt einen Übergangstyp zwischen den Talhügelländern die entlang der Moldau und Køemelná geschafft wurden und Berghügelländern vom Hochflachland der Böhmerwalder Gefilde dar. Das Chalupská-Torfmoor gewann den persönlichen Charakter dank seiner Entwicklung am Rande der Böhmerwalder Gefilde auf einer niedrigen Höhe über dem Meeresspiegel, mit wenigen jährlichen Niederschlägen, höheren Durschnittstemperaturen und den unterschiedlichen hydrologischen Verhältnissen in der Umgebung.
Auf dem Weg zum See sind die weitreichenden niedrigen Flächen ohne Krumhölzer, die bei der Torfförderung vernichtet wurden, zu sehen. Die Vegetation der zerstörten Flächen erneuert sich schrittweise wieder. Die Fläche wird vom Lichteranflug der Moor-Birke mit der wenig vertretenden Fichte und der Waldkiefer bewachsen. Auf den schwimmenden Inseln befindet sich eine Reihe der selten sehenden Pflanzenarten, z. B. Blumenbinse, Riesel-Sege und Rundblättriger Sonnentau, an den Seerändern auch das Schmalblättrige Wollgras. Auf dem Torfmoor findet man gewöhnliche Moosbeeren, Rosmarinheide, Schwarze Krähenbeere, Wiesen-Wachtelweizen und Scheiden-Wollgras.
In der Buschebene befinden sich hier die Hybride von zwei Bergkiefernarten. Gerade wegen ihrer Anwesenheit differenziert sich das Böhmerwalder Torfmoor von den anderen Mooren im weiten Norden.
Der Lehrpfad, der durch das Torfmoor durchführt, ist mit den Informationstafeln ausgerüstet. Nach circa 220 Metern erreicht man eine Aussichtsanlage. Von dort bietet sich eine Aussicht auf den größten Torfsee in Tschechien. Der Platz wurde in der Vergangenheit mit einer manuellen Torfförderung gesteuert. Die ersten Förderungsaufzeichnungen gehen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Nach dem Austrocknen diente es als Streu, später als Heizungsmaterial in den Haushalten und in der Glasbläserei.
Man fing das Torf aus dem Chalupská Torfmoor erst nach dem Ausbau von der Papeterie in Františkov im Jahre 1895 in großen Zahlen an zu fördern. Die manuelle Förderungsweise bezeichnete man als „Borkförderung“ und man führte sie mithilfe einer speziellen Schaufel (Handschellen) durch. Der ausgeschnittene Ziegel hatte eine Größe von 10 cm × 10 cm × 45 cm.
Das Torf wurde meistens acht Wochen vor der Erntezeit gefördert. Die Förderung von manchmal drei Metern Tiefe war am schwierigsten. Nachher stach, richtete und trocknete man die „Borken-Erzeugnisse“ aus.. Dabei halfen häufig auch die Kinder und Frauen. Die Arbeit wurde bei erfüllter Aufgabe bezahlt. Die trockenen „Borken-Erzeugnisse“ wurden durch die hiesigen Bauern auf den Ochsengefährten, oder im Winter auf den Schlitten gefahren. Nach dem Ausstechen von diesen wurden sie mithilfe der Schubkarren zum Austrocknen gefahren. Nachher wurden sie auf die Stellen gefahren, wo man damit heizte. Die Förderung hätte ursprünglich das ganze Torfmoor zerstören müssen, man rechnete auch mit der Torfmoorseeentwässerung, doch zum Glück schaffte man diese Absichten nicht zu realisieren. Der Grund dafür war die Wirtschaftskrise. Die Förderung führte man in einer begrenzten Menge bis 1947 durch. Das gleiche Jahr, bei einer langandauernden Dürre, brannte das Torfmoor aus. Das Torfmoor brannte auch unter der Oberfläche – das Torfmoor schwoll mehrere Monate an. Durch die Entstehung von CHKO Šumava (Landesschutzgebiet Böhmerwald) im Jahre 1963 wurde die weitere Förderungsbedrohung gebannt. Elf Jahre später wurde zum See noch der Holzgehweg ausgebaut. Seit 1991 ist das Chalupská-Torfmoor ein Bestandteil der I. Zone des Nationalparks.
Das Chalupská-Torfmoor stellt einen Übergangstyp zwischen den Talhügelländern die entlang der Moldau und Køemelná geschafft wurden und Berghügelländern vom Hochflachland der Böhmerwalder Gefilde dar. Das Chalupská-Torfmoor gewann den persönlichen Charakter dank seiner Entwicklung am Rande der Böhmerwalder Gefilde auf einer niedrigen Höhe über dem Meeresspiegel, mit wenigen jährlichen Niederschlägen, höheren Durschnittstemperaturen und den unterschiedlichen hydrologischen Verhältnissen in der Umgebung.
Auf dem Weg zum See sind die weitreichenden niedrigen Flächen ohne Krumhölzer, die bei der Torfförderung vernichtet wurden, zu sehen. Die Vegetation der zerstörten Flächen erneuert sich schrittweise wieder. Die Fläche wird vom Lichteranflug der Moor-Birke mit der wenig vertretenden Fichte und der Waldkiefer bewachsen. Auf den schwimmenden Inseln befindet sich eine Reihe der selten sehenden Pflanzenarten, z. B. Blumenbinse, Riesel-Sege und Rundblättriger Sonnentau, an den Seerändern auch das Schmalblättrige Wollgras. Auf dem Torfmoor findet man gewöhnliche Moosbeeren, Rosmarinheide, Schwarze Krähenbeere, Wiesen-Wachtelweizen und Scheiden-Wollgras.
In der Buschebene befinden sich hier die Hybride von zwei Bergkiefernarten. Gerade wegen ihrer Anwesenheit differenziert sich das Böhmerwalder Torfmoor von den anderen Mooren im weiten Norden.
