8 – Vchynice-Tetov
Zwischen den Jahren 1790-92 wurden am Fuße des Adam-Berges zwei Siedlungen gegründet, die man in der Bevölkerung als Einbauern und Brennten bezeichnete. Diesen wurde offiziell der Name Vchynice-Tetov zu Ehren des Herrschaftsgutbesitzers Filip Kinský aus Vchynice-Tetov gegeben. Filip Kinský benötigte gesetzte Holzarbeiter an diesen Stellen, die den hiesigen Waldreichtum verarbeiten würden. Im Jahre 1799 kam der Stamm des Fürsten Josef Schwarzenberg zusammen mit dem ganzen Herrschaftsgut aus Prášily. Er entchied sich für einen sehr ehrgeizigen Plan, und zwar wollte er einen circa 14 Kilometer langen Wasserkanal ausbauen, der die Flüsse Vydra und Køemelná so verbinden würde, dass man den unbefahrbaren Teil des Flusses Vydra umgehen könnte. Der Hauptgrund für den Aufbau war es, das Holz in den dichten Wäldern an den neu-erbrachten Gebieten zu fördern. Dies wurde mit sehr großem Interesse von Schwarzenberg unterstützt. Gerade das Stammflößen, ihre weiterführende Floßbindung und der Weg auf den breiten Wasserströmen war die einzige Art, wie man das Holz schnell und billig ins Inland transportieren konnte. Der Baumeister Ing. Josef Rosenauer war mit der Projektaufarbeitung des Vchynicko-Tetovský-Wasserkanals beauftragt worden. Dieser wurde zwischen den Jahren 1799 und 1801 erbaut. Manche Bauteile erhielten sich bis heute und durch einen Teil des Kanals wird das Wasser in das Wasserkraftwerk Èeòkova-Sägewerk geleitet. Das Wasserkraftwerk ist eine denkmalgeschützte technische Sehenswürdigkeit und wurde bereits restauriert. Entlang des ursprünglichen Wasserkanals führt ein Lehrpfad.
Obwohl die Siedlung in der Vergangenheit Gewinne erzielte, besteht sie heutzutage nur aus alleinstehenden Bauernhöfen. Auf diesem Platz wurde auch die Filmadaptation des Romans von Božena Nìmcová, nähmlich die „Divá Bára“ (Verrückte Barbara), gedreht.
Obwohl die Siedlung in der Vergangenheit Gewinne erzielte, besteht sie heutzutage nur aus alleinstehenden Bauernhöfen. Auf diesem Platz wurde auch die Filmadaptation des Romans von Božena Nìmcová, nähmlich die „Divá Bára“ (Verrückte Barbara), gedreht.
