1 – Güttl (Hamry U Stateèku)
Höchstwahrscheinlich wurde vor 1695 auf einer Höhe von 905 m. ü. NN. ein kleines Glashüttenwerk gegründet. Die Glasbläserei stand irgendwo in der Nähe der heutigen Wegekreuzung zum Gipfel Ostrý, nach Hamry, Zadní Chalupa und dem schwarzen See. Der letzte Bau war ein Kiosk mit Unterkunft, welcher im Jahre 1953 abgerissen wurde. Ein Reiseführer aus dem Jahre 1901 gibt an, dass es hier eine Wiese mit Ruinen alter Glasbläsereien gab. Jiøí Frölich aus dem Museum in Písek sagt, dass es hier einmal aufgeschmolzene Steine gab, die mit der Glasmasse aus dem Glasofen übergossen wurden. Er fand hier auch blaues, lilafarbenes und farbloses Glass. Manche Glassstücke wurden vorher in die Formen und in die Teile der Fensterscheibe geblasen. Es gibt keine weiteren Beweise von anderen Sortimenten.
Der Gründer des Hüttenwerks war höchstwahrscheinlich Johann Michael Pock aus Osserhütte. In der Matrikel wird er als Gönner aufgeführt. Im Jahre 1744 wird hier Meister Jakob Nitsch erwähnt. Ein paar Jahre später ging wahrscheinlich die Glasbläserei zugrunde.
Der Gründer des Hüttenwerks war höchstwahrscheinlich Johann Michael Pock aus Osserhütte. In der Matrikel wird er als Gönner aufgeführt. Im Jahre 1744 wird hier Meister Jakob Nitsch erwähnt. Ein paar Jahre später ging wahrscheinlich die Glasbläserei zugrunde.
