Die Rokokokirche „Zur lieben Frau“
Als künstlerisches Kleinod präsentiert sich die Rokokokirche „Zur lieben Frau“ im Herzen Frauenaus.
Von außen eher unscheinbar, bietet der Innenraum des von 1759 bis 1767 erbauten Gotteshauses ornamentreiches Stuckwerk und Fresken von Meisterhand:
Melchior Modler (1732–1768) hat die Stuckaturen im Altarraum und im Kirchenschiff gestaltet, Asam-Schüler Franz Anton Rauscher (1731–1777) die Wand- und Deckenbilder.
Die Frauenauer Rokokokirche – sie zählt zu den schönsten und kunstreichsten in Ostbayern – wurde als Ersatz für die spätgotische Krumenauer-Kirche aus dem Jahr 1396 errichtet.
Herzstück des Hochaltars ist eine Pietà aus der Zeit um 1480. Sie steht bis heute synonym für die tiefe Marienverehrung der Gläubigen im Bayerischen Wald.
